| Gelände mit Gruselfaktor |
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| Geschrieben von Ralf Geßmann | ||
| Dienstag, 12. August 2008 | ||
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Manch ein aufgeschreckter Alverskirchener Bürger mag sich in der Nacht von Freitag auf Samstag über eine Gruppe umherschleichender dunkler Gestalten gewundert haben oder wurde sogar von einigen Feuerwerkskörpern geweckt. Bei diesen dunklen Gestalten handelte es sich aber nicht um vermeintliche Einbrecher oder Jugendliche, die ihre Überbleibsel von Silvester verbrauchten, sondern um Mitglieder der 1. Fußballmannschaft, die versuchten, dem Nachwuchs des Sportvereins bei ihrer Nachwanderung im Rahmen der Zeltnacht für Kinder das Gruseln zu lehren. Doch vor dieser Nachtwanderung mussten zunächst die Zelte aufgebaut werden. Dabei erhielten die Kinder Unterstützung von den Organisatoren Alina Uppenkamp, Judith Bäumer und Silke Strump aus dem Jugendausschuss. Wie eine kleine Siedlung wirkten die rund 30 Zelte, die neben dem Gerätehaus aufgebaut wurden. In diesen Zelten sollten die 60 Kinder die Nacht verbringen. Nicht nur am Nachmittag, sondern auch in der Nacht waren die Kinder noch aktiv und durften – mit in der Dunkelheit leuchtenden Armbändern ausgestattet – Nachtfußball spielen. BILDERSTRECKE
Daneben war auch die Nachwanderung ein besonderes Highlight. Doch bevor die Tour losgehen sollte, versuchte Silke Strump die Aufmerksamkeit der aufgeregten Kinder zu erlangen. „Ich hab ja heute was in der Zeitung gelesen!“ startete sie eine Gruselgeschichte. In dem Zeitungsartikel wurde der neu zugezogene Herr B. aus dem Baugebiet Große Kamp beschrieben, der seit einiger Zeit Angst und Schrecken in Alverskirchen verbreite. Da er Tiere verabscheue, stelle er Tierfallen im Breiten Busch auf, an denen nach einiger Zeit nicht nur Tierblut, sondern auch Menschenblut entdeckt wurde. Genau seit diesem Zeitpunkt würde Herr Vogelsang gesucht, dessen geisterhafte Gestalt mehrfach auf Schaukeln gesehen wurde. Obwohl man sich nicht mehr schaukelnden Menschen nähern solle, habe Frau Heinemann dies getan und gelte seitdem auch als vermisst.
Diese Geschichte sollte bei der Nachtwanderung nachwirken. Auf ihrem Weg wurden die Kinder – nachdem sie das Neubaugebiet durchquert hatten – zunächst im Breiten Busch mit Feuerwerkskörpern erschreckt. Weiter ging der Weg den Bohnenkamp hoch, wobei sich die Kinder von ihrem Schrecken wieder erholen konnten. Doch auf dem Spielplatz am Wittkamp warteten eine verschleierte Gestalt auf einer Schaukel und weitere Feuerwerkskörper auf sie. Als die Kinder entdeckt hatten, dass alles von den Spielern der Mannschaft inszeniert wurde, dementierten sie, dass sie sich jemals während dieser Nachtwanderung gegruselt hätten. |
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