Auszeichnung für Agatha-Grundschule Drucken E-Mail
Geschrieben von Egbert Kemker   
Donnerstag, 8. Januar 2009

Alverskirchen/Düsseldorf. Schulministerin Barbara Sommer hat am Donnerstag die Schulen ausgezeichnet, die bei den Lernstandserhebungen im Frühjahr 2008 besonders gut abgeschnitten haben. Stellvertretend für die insgesamt 184 Schulen überreichte sie die Urkunde persönlich an die Königin-Luisen-Hauptschule in Herne. Zu den erfolgreichsten Grundschulen nach Fächern zählt auch die St. Agatha-Grundschule Alverskirchen im Fach Mathematik.

„Besondere Leistungen sollen auch besonders gewürdigt werden. Ich freue mich über die herausragenden Leistungen der Schüler und Lehrkräfte. Die Auszeichnung ist eine Anerkennung für die engagierte und erfolgreiche Arbeit in unseren Schulen“, erklärt Sommer in einer Pressemeldung des Schulministeriums. Verbunden damit sei zugleich der Anreiz, in allen Klassen gute Ergebnisse zu erzielen. Alle dritten und achten Klassen des Landes hatten an den Lernstandserhebungen im Mai 2008 in den Fächern Deutsch und Mathematik sowie in den weiterführenden Schulen zusätzlich im Fach Englisch verpflichtend teilgenommen. Beteiligt waren rund 180 000 Schüler in 3 400 Grundschulen sowie rund 190 000 Schüler in 2 100 weiterführenden Schulen.

Bei den Grundschulen werden die jeweils rund 40 erfolgreichsten Schulen in Deutsch und Mathematik ausgezeichnet. Die Auswahl der Schulen erfolgte durch Prof. Dr. Ingmar Hosenfeld von der Universität Koblenz-Landau, der die Lernstandserhebungen in den Grundschulen wissenschaftlich begleitet.

Das Leistungsniveau von Schulen hänge nicht nur von der pädagogischen Arbeit der Schule, sondern auch von den Voraussetzungen der Schüler ab. Merkmale wie der Sprachhintergrund oder die soziale Herkunft würden sich teilweise erheblich auf die in einer Klasse erzielten Ergebnisse auswirken. „Für die Auszeichnung war deshalb entscheidend, welche Schulen gemessen an den sozialen Rahmenbedingungen die besten Ergebnisse erzielten. Damit wird sichergestellt, dass sowohl Schulen an Standorten mit eher günstigen Rahmenbedingungen als auch Schulen mit eher ungünstigen Voraussetzungen ausgezeichnet werden können”, erläutert Sommer. Um diesen fairen Vergleich zu ermöglichen, wurden bei den Grundschulen die Angaben der Lehrkräfte zur sozialen Zusammensetzung ihrer Klassen herangezogen. Ausgewählt wurden die Schulen, die unter Berücksichtigung dieser Angaben am erfolgreichsten abgeschnitten haben.

Quelle: Westfälische Nachrichten - 08.01.2009

 
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