| Jetzt fehlt noch das 200. Tor |
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| Geschrieben von Egbert Kemker | |
| Freitag, 5. Juni 2009 | |
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Der Aufstieg in die Bezirksliga ist schon seit einiger Zeit in trockenen Tüchern. Nach dem 8:0 (2:0)-Erfolg beim Tabellenzweiten VfL Wolbeck dürfen sich Alverskirchens Fußballerinnen nun auch „Kreisliga-Meister” nennen. Die Wolbeckerinnen, die als Tabellenzweiter auch als Aufsteiger feststanden, wollten ihre Minimalchance auf den Titel nutzen und machten von Beginn an Druck auf das DJK-Gehäuse. Doch Alverskirchen kam schon im ersten Angriff zum Erfolg. Nach einem Vorstoß von Friedrich markierte Kerstin Fögeling das 1:0 (8. Minute). Anschließend erhöhte der VfL weiter das Tempo und drängte immer wieder über die rechte Seite zum Ausgleich. In der 44. Spielminute fuhren die Gastgeberinnen, nach einem Alverskirchener Eckball, einen schnellen Angriff und tauchten alleine vor Alina Uppenkamp auf. Die DJK-Torfrau hielt ihr Team aber mit einer Glanzparade auf Kurs. In die Offensivbemühungen des VfL herein schlug Sandra Vincke in der Nachspielzeit den Ball weit nach vorne. Fögeling nahm den Ball an, ließ ihre Gegenspielerin stehen und stellte mit dem Treffer zum 2:0 das Spielgeschehen auf den Kopf. Als Fögeling dann direkt nach Wiederanpfiff ihr drittes Tor schoss (Vorarbeit Eßlage), war der Bann gebrochen und Wolbeck gab sich geschlagen. Auf 8:0 erhöhten Hamsen, Meierhoff und dreimal Glose. „Das war klasse. Wir wollten bis zur Pause zu null spielen und dann unsere Tore machen. Die Strategie ist aufgegangen“, freute sich der völlig durchnässte DJK-Trainer Manfred Terberl. Der Meistermacher hatte direkt nach dem Abpfiff die standesgemäße Sektdusche von seinen Spielerinnen erhalten. „Bemerkenswert, was die Truppe geleistet hat”, zog Terbel eine positive Saisonbilanz. Die Rot-Weißen markierten 198 Treffer bei nur 26 Gegentoren, spielten zweimal Unentschieden und verloren nur in Telgte. Im letzten Spiel gegen Freckenhorst soll noch der 200. Saisontreffer folgen. In der neuen Saison wird es deutlich schwerer für den Wiederaufsteiger. Personell wird sich aber nicht viel ändern bei der DJK. Trainer Terberl steht weiter zu Verfügung, die erfolgreiche Mannschaft bleibt zusammen. DJK RW: Uppenkamp - Vincke - Waschkuhn, Rielmann, Schulze Tertilt - Friedrich (68. Roer), Hamsen, Glose, Meierhoff (81. Schlüter) - Fögeling, Eßlage (60. Giebel). VON MARCEL SCHULZ Quelle: Westfälische Nachrichten |
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